Sucralose

Süßstoffe sind beliebt, denn durch den Verzehr von mit Süßstoff gesüßten Lebensmitteln kann man eine erhebliche Menge an Kalorien einsparen und damit sein Gewicht positiv beeinflussen. Und da Süßstoffe auch keine einfachen Kohlenhydrate enthalten, sind sie sehr zahnfreundlich.

Der Süßstoff Sucralose: Wundermittel oder bedenklich?

Der gängigste Süßstoff, den wir heute kennen, ist Aspartam, mit dem bis zu 80 Prozent aller Diät-Lebensmittel gesüßt werden. Neuere Zuckerersatzstoffe sind Stevia, Xylitol oder eben Sucralose. Sucralose kann ein echter Konkurrent zu Aspartam werden und diesen Süßstoff langfristig vom Markt verdrängen, denn der Stoff hat manche Eigenschaften, die günstiger sind.

Woraus besteht Sucralose?

Der kalorienfreie Süßstoff ist eine Trichlorsaccharose, die ungefähr sechshundertmal stärker süßt als herkömmlicher weißer Zucker. Der intensive Süßstoff wird aus Zucker, genauer durch die selektierte Chlorierung von Saccharose, hergestellt. Da er im Körper nicht durch Stoffwechselprozesse umgewandelt wird, scheidet man ihn unverändert wieder aus.

Sucralose ist genau wie beispielsweise Stevia, welches aus den Blättern der Stevia Pflanze gewonnen wird, kalorienfrei, darum setzt man ihn bevorzugt unterschiedlichsten Diät-Lebensmitteln wie Fruchtaufstriche, Schokoladen, Snacks oder Desserts zu. Auch als zahnschonendes Produkt hat Sucralose einige Vorteile.

Sucralose ist besonders für Diabetiker als Zuckerersatzstoff geeignet

Sucralose ist besonders für Diabetiker als Zuckerersatzstoff geeignet

Die Eigenschaften des Süßstoffs aus Zucker

Sucralose ist sehr stabil und hält sowohl hohe Temperaturen als auch hohe Säuregrade aus. Er ist auch sehr gut wasserlöslich und daher in vielen Limonaden und anderen Diät-Getränken einsetzbar. Der künstliche Süßstoff hat keinen bitteren Nachgeschmack wie andere Süßstoffe, besitzt aber auch ein anderes Süßeprofil als Zucker. Entgegen den Eigenschaften von Kristallzucker setzt die Süße bei Sucralose erst spät ein, hält aber sehr lange an. Selbst lange nach dem Schlucken kann man noch einen süßen Nachgeschmack feststellen.

Der Süßstoff, der seit 1998 auf dem Markt ist, wurde und wird immer noch als Wundermittel angepriesen, ist aber eine Organochlorverbindung und daher nicht unproblematisch, weil sie diverse schädliche Nebenwirkungen hervorrufen kann. Immer wieder wurde auf die toxischen Eigenschaften dieser Verbindungen hingewiesen. In welcher Menge Süßstoffe verwendet werden können, ist bei uns im Lebensmittelrecht dokumentiert.

Sucralose wird in den USA hergestellt und heute in mehr als 50 Ländern vermarktet. Auch in Europa ist Sucralose gemäß der Richtlinie 2003/115/EC n für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen.
Der Verzehr von 15 mg pro Kilogramm Körpergewicht gilt laut internationalem Süßstoff-Verband als unbedenklich. In dieser Bewertung kommen sicher auch Herstellerinteressen zum Ausdruck.
Aktuell ist die toxische oder unschädliche Wirkung von Sucralose nicht eindeutig erforscht.

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