Stevia vs. Aspartam

Stevia oder Aspartam

Stevia weist im Gegensatz zu dem Süßstoff Aspartam einige Vorteile auf. Stevia stammt von einer Pflanze, die es hauptsächlich in Südamerika gibt. Das Mittel ist bereits seit 1500 Jahren bekannt, wurde aber erst im Jahr 2011 hier in Deutschland als Lebensmittel zugelassen.

Im Gegensatz zu anderen Stoffen wie Aspartam hat Stevia kaum Kalorien, ist gut für die Zähne und ist 300 mal süßer als Rohrzucker. Aspartam süßt 200 mal stärker als Zucker, hat ebenfalls kaum Kalorien und ist inzwischen in mehr als 9000 Produkten auf der Welt enthalten.

Gesundheitliche Auswirkungen

Ein Nachteil von Aspartam ist, dass es Phenylalanin enthält, das bei einer angeborenen
Stoffwechselkrankheit lebensgefährlich sein kann und zu einem verkümmerten Wachstum und zu geistigen Einschränkungen führt. Auch bei gesunden Menschen kann ein erhöhter Phenylalingehalt im Blut zu Depressionen und anderen Verstimmungen führen, was Forscher vor nicht allzu langer Zeit herausfanden. Das kommt daher, dass so der Serotoningehalt im Hirn gedämmt wird. Daher wird auch der Cola light nachgesagt, sie solle bei vorhandenen Depressionen nicht konsumiert werden.

In hohen Mengen kann Aspartam sogar zu Totgeburten führen und erhöht das Krebsrisiko. Stevia dagegen ist von all diesen Nebenwirkungen freigesprochen, im Gegenteil, der Süßstoff soll sogar gesund sein und gut für die Zähne. Der Süßstoff Aspartam zerfällt im Körper in mehrere Bestandteile. Neben Phenylalin sind das noch
Aspartamsäure, die 40 Prozent ausmacht, und Methanol, das 10 Prozent ausmacht. Aspartamsäure kann Hirnschäden bei Ungeborenen auslösen, wenn die Mutter zu viel des Stoffes konsumiert. Methanol hat zudem verheerende Auswirkungen auf den Körper. Auf Dauer schädigt der Stoff Sehnerven, Hirnzellen und alle andere Nerven im Körper. Im Körper selbst wird der Stoff abgebaut und wandelt sich zu Ameisensäure und Formaldehyd. Beide Stoffe sind extrem giftig.

Handhabung und Dosierung

Vorteil von Aspartam ist natürlich, dass wir dieses Süßungsmittel bereits gut kennen. Wir sind es in Lebensmitteln gewöhnt, der Einsatz von Stevia lässt daher noch viele zurückschrecken. Auch an die Dosierung muss man sich erst einmal gewöhnen, wobei es inzwischen auch Stevia-Produkte gibt, die sich eins zu eins wie Zucker dosieren lassen. Auf vitalingo.com beispielsweise kann man sich einen Überblick über die verschiedenen Formen von Stevia verschaffen und entscheiden, mit welchem
Produkt man am besten zurechtkommt.

Fazit

Eine Umstellung von Aspartam zu Stevia ist also durchaus sinnvoll, wenn man die schädlichen Langzeitfolgen des Aspartams bedenkt. Natürlich ist es nicht ganz einfach, von heute auf morgen alle Lebensmittel mit dem Süßstoff zu vermeiden. Man könnte sich aber Schritt für Schritt daran gewöhnen, beim eigenständigen süßen Stevia statt Aspartam zu verwenden und langsam die Lebensmittel mit Aspartam gegen andere auszutauschen. Der Körper wird es einem mit Sicherheit auf Dauer danken.

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